wie wird der Kessel beheizt?
Die Methode mit den elektroden hat noch einen anderen unschönen Effekt:
Wenn Dampfblasen an den Fühler kommen, dann unterbrechen diese ebenso den Kontakt und die Pumpe springt zum nachfüllen an.
Das verringert aber die Kesselthemperatur und die Dampfproduktion wird kurz gestoppt.
Der Fühler muß also möglichst weit von der Dampfblasen erzeugenden Hitzequelle entfernt sein und die Menge an nachgefülltem Wasser muß in einem günstigen Verhältnis zum Restwasser sein, da sonst eine Dampfexplosion (Wasser-Nullstand mit hoher Kesselthemperatur) oder zu geringe Kesselthemperatur (zu große Nachfüllmenge im Verhältnis zum Restwasser) mit Rücksaugen des Restdampfes entsteht.
Ich würde einen thermischen Fühler verwenden, der aus einem geschützten Eisendraht besteht und mit einem bestimmten Strom geheizt wird.
Sobald dieser an der Grenze zum unteren Kesseldrittel eingebaute Fühler nachhaltig aus dem Wasser herauskommt, steigt durch die eigene Stromheizung der Widerstand an und die Spannungsdifferenz kann das Nachfüllen auslösen.
Den ganzen KomparatorTeil mit Kondensatoren gegen zufällige Schwingungen abblocken.
Bei einer elektrischen Heizung könntest du den Fail-Save des Trockenlaufes verwenden, der ab einer Themperatur von 110 Grad das Heizelement abschaltet. - vorsicht Dampfexplosion an den heißen Heizspiralen - Kaffeemaschinen-Effekt.
Cu
Stef
- Re: Wasserwarner - welche Heizung Triti 05.06.2008 22:52
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