durchgemessen, leider ohne Erfolg. Ich konnte keine Verbindung zwischen PIN9 und einem diskreten Bauteil oder
einer Layer-Durchführung erkennen / ermessen.
Verd***. Das wäre auch zu einfach gewesen :( Ich hätte schwören können, daß die Durchkontaktierung halb unter dem GP214 (unten rechts im Bild) wohl die Durchführung für Pin9 sein müßte.
Jetzt könntest Du gucken, woher die PLL denn ihre Eingangstakte (Ist-Frequenz bekommt).
Guck' mal in das GP214 Datenblatt. Die sache mit dem Pin9 habe ich wohl spätabends vergeigt, sorry.
Das ist der Referenzoszillator (vmtl. 10,240 MHz bei Dir), nicht der HF Oszillator mit 88..108 MHz HF.
Die HF wird in einem externen Oszillator (im PDF guck mal Seite 11 "Application Circuit"), irgendwo auf der im Bild sichbaren Seite erzeugt und dann an die Pins 1 und/oder 16 der PLL zurückgeführt. Nun verschwindet aber Pin1 auch schon wieder direkt auf der Rückseite. Ärgerlich.
Ob Du wohl rauskriegst, wo Pin16 hingeht ? Ist das eine der zwei Leiterbahen, die unter dem Chip nach unten führen ?
Was ist denn Da an Schaltung angeschlossen ? Kannst Du das ablesen, wenn Du das im Bild noch reichlich vorhandene Schutzwachs entfernst ? Im Bild ist dsas leider so nicht zu sehen.
Bei den kleine braunen SMD Bauelementen pass auf. Das können Kondensatoren *oder* Spulen sein. Mit einem Ohmmeter durchmessen. Wenn sie weniger als 10 Ohm haben, dann sind's wohl Spulen. Aber achte auf die sonstige Bschaltung, nicht daß dich ein parallegeschaltete Widerstand oder eine zu einem Kondensator paralellgeschaltete Spule in die Irre führen ;)
Verfolg' mal Pin16, der ist wohl machbar. Wenn das in einem Schwingkreis endet, dann guck mal, ob der Charge Pump Pin (14) auch in der Ecke der Schaltung endet.
Das gleiche kannst du auch mal mit Pin1/Pin3 probieren um zu gucken ob sich da vielleicht ein HF Oszillator findet. Woher der Pin1 von der Rückseite sein Signal bekommt wäre übrigens *wirklich* interessant, denn da muß ein Signal reingehen. Sonst macht die Beschaltung der Pins (1,3) links am Chip kaum Sinn.
Das einfachste wäre natürlch mit einem Spektrumanalyzer einfach mal auf die Pins 1 und 16 zu gucken um die HF zu sehen. Ich vermute leider, daß Dir solche Geräte nicht zur Verfügung stehen.
Mit der Antenne kann es noch etwas vertrackter werden. Wenn Der Sender seine 50nW einfach als Streustrahlung aus dem HF Oszillator abstzahlt, dann könnte es sein, daß da garkeine explizite Antennenauskopplung vorgesehen ist. Die muß man sich dann hinterherbasteln. Aber das kommt dann, wenn Du mehr oder weniger einen Schaltplan von dem HF Oszillator hast.
-Theo
- Re: Erster Ansatzpunkt Alex 22.06.2008 20:24
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